Der Dorfschreiber und die Neue Mitte – eine Abrechnung

Nach der Schlappe mit den Unterstützer-Unterschriften für die Neue Mitte (die in allen Bundesländern scheiterte, nur Herr Hörstel erreichte dank einer bezahlten Stimmensammel-Agentur die benötigten Unterschriften für eine Direktkandidatur in Potsdam) musste ich erstmal Abstand gewinnen. Ich ließ den „Dorfschreiber“ ruhen, verbrachte schöne Tage auf Fehmarn, genoß den Sommer. Doch jetzt bin ich zurück und es wird Zeit für eine Abrechnung.

Mich erreichte folgender Kommentar:

Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat schon verloren – kann ich da nur sagen.

Als bislang ewiger Nichtwähler aus guten Gründen, befasse ich mich ernsthaft mit dem Gedanken nicht nur zum ersten Mal im Leben zu wählen, sondern auch direkt Mitglied der Partei Neue Mitte zu werden.

Natürlich informiere ich mich vorher so gut ich kann, bevor ich diesen für mich exorbitanten Schritt tun würde. Was hier ohne Begründung auf emotionaler Ebene gegen Hörstel vorgebracht wird – unsympathisch, Blender etc. – gereicht wenig bis nichts zur Entscheidungsfindung.

Wäre es möglich zu verifizieren?

Der Souverän

Nun, werter Souverän, es wäre möglich, doch ich möchte Dich bitten, Dir Deine Informationen selbst zu besorgen. Der blendende Herr Hörstel, der nach dem Scheitern der NM nun mit der „Deutschen Mitte“ an den Start gehen will, ist mir keine Zeile mehr wert. Nur eine vielleicht – wer sich damit rühmt, als früherer, nicht gerade unterbezahlter ARD-Mitarbeiter die damalige Infrastruktur des Senders (Fax, Tel. etc.) genutzt zu haben, um ohne Wissen, aber auf Kosten seines Arbeitgebers Nebenverdienste zu generieren, der wird auch in der Politik nur eines suchen – seinen persönlichen Vorteil.

Mir tun all‘ jene Leid, die in Hörstel ihre Hoffnung gesetzt hatten und sich für die NM engagierten, aus der ich inzwischen ausgetreten bin. Das war ganz sicher das erste und letzte Mal, daß ich mich für eine Partei engagiert habe.

Für mich ist dieses Thema damit endgültig erledigt, ich werde dazu keine weiteren Artikel mehr veröffentlichen.

Es grüßt der

Dorfschreiber

… wird NICHT fortgesetzt!!!

Ralf-Mohn

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Über dorfschreiber

Mich interessiert, was ich nicht wissen soll! Rede- und Meinungsfreiheit sind oberstes Menschenrecht! Gedankenverbrechen gibt es ebensowenig wie Gesinnungsdelikte. Das geschriebene Wort ist keine Handlung, keine Tat, selbst wenn es andere dazu auffordert. Allein und ausschließlich der Leser trägt für sein Handeln, für den Umgang mit dem Gelesenen die Verantwortung. Dennoch gibt es Grenzen, auch bei der Meinungs- und Redefreiheit: Menschlichkeit und Anstand! Daran sollte sich jeder Schreibende halten, darum bemüht sich immer auch der "Dorfschreiber". https://dorfschreiber.wordpress.com/
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5 Antworten zu Der Dorfschreiber und die Neue Mitte – eine Abrechnung

  1. Frieda schreibt:

    Hallo lieber Dorfschreiber,
    ich freue mich sehr, wieder von Dir zu lesen. Schön, dass Du den Sommer genießen konntest – ich genieße ihn immer noch. Bis denne mal, jetzt geht es mit den Enkelzwergen noch mal an den Baggersee. Lieben Gruß zu Dir von Frieda

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    • dorfschreiber schreibt:

      Danke für Grüße und Kommentar, liebe Frieda. Auch ich werde den Restsommer noch genießen, denn gleich geht’s ab ins Freibad. Schöne Tage wünscht der (nun politisch wieder völlig unabhängige)
      Dorfschreiber

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  2. Gabriela schreibt:

    Hallo Dorfschreiber,
    zu dem von mir angeregten Thema „Das destruktive System ursächlich erkennen und an einem selbstverantwortlichen Ausstieg arbeiten“ habe ich heute zwei interessante Beiträge gefunden. Es scheint zahlreiche Bewegungen auf dem Weg zur Selbstbefreiung zu geben. Jeder macht seine Erfahrungen. Wir können alle voneinander lernen.

    Joe Kreissl „Ich bin keine Person“ http://brd-schwindel.org/ich-bin-keine-person-ich-habe-eine/
    (Tipp: Auf dieser Seite auch mal den Button „Wichtige Zitate“ oder „Fakten“ anklicken. Interessant z.B. die Anti-Deutschen-Ziele (s. Zitate) der Grünen. Rassismus im Ökogewand. Rassismus ist in Deutschland durchaus erlaubt, wenn er sich gegen Deutsche richtet. Und die Grünen wurden offensichtlich dafür instrumentalisiert. Von wem?)

    Max Igan über die Un-Möglichkeiten in einem destruktiven, menschenfeindlichen politischen System http://www.youtube.com/watch?v=i2iZFW3htbU&list=UUBpQhF6Zw49nvfuSoigTusQ&index=3 Vortrag in Englisch, deutsche Untertitel aktivierbar.

    Wer sich dafür interessiert, wie es dazu kommen konnte, dass eine der ältesten und wertvollsten Kulturpflanzen der Menschheit weltweit bei schweren Strafen verboten wurde, dem sei dieses auf Hanfpapier gedruckte Buch ans Herz gelegt. http://www.amazon.de/Wiederentdeckung-Nutzpflanze-Hanf-Jack-Herer/dp/345311566X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1378400035&sr=8-2&keywords=nutzpflanze+hanf Weder die Hanfpflanze, noch Hanfkonsumenten sind gefährlich. Das Verbot und die Kriminalisierung der Nutzpflanze Hanf aber kommen einem Verbrechen an der Menschheit gleich. An der Geschichte der Hanfpflanze wird beispielhaft klar, wie die etablierte destruktive, menschenfeindliche Politik funktioniert.
    (Nein, ich bin kein Kiffer. Ich beschäftige mich mit Botanik, Naturheilkunde und Selbstversorgung bzw. mit der Schaffung von Unabhängigkeit. Trotzdem nett, dass ich das Thema zwischen den hübschen Mohnpflanzen hier posten darf :-))

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  3. Pingback: Der Dorfschreiber und die Neue Mitte – eine Abrechnung | Maria Lourdes Blog

  4. dorfschreiber schreibt:

    Das Buch „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ steht bei mir im Bücherregal direkt neben „Marihuana – die verbotene Medizin“ (https://www.amazon.de/Marihuana-verbotene-Medizin-Lester-Grinspoon/dp/3861500604).
    Über die Gründe beispielsweise für das Opiumverbot gabs mal einen interessanten Beitrag im Netz, den ich aber gerade nicht finde. Tenor in etwa – Opium wurde verboten, weil man die Chinesen in Amerika kriminalisieren wollte; Hanf wurde verboten, weil man die Schwarzen kriminalisieren wollte (und natürlich will sich die CIA als Handlanger der Finanzeliten die Einkünfte aus dem Drogenmarkt nicht entgehen lassen).
    Der Hintergrund dieser Seite kommt übrigens von einem realen Foto, welches ich hier im Dorf gemacht habe. Der Hintergrund des Fotos ist eine bemalte Garagentür (die Pflanzen hatte ich für’s Foto selbst angeritzt). Es ist eines meiner Lieblingsfotos, deshalb zeige ich gern nochmal das ganze Bild (die Farben haben sich leider beim importieren aus unerfindlichen Gründen verändert).
    Also warum solltest Du, Gabriela, hier nicht solche Beiträge veröffentlichen dürfen – irgendwie hängt doch alles zusammen, meint jedenfalls der
    Dorfschreiber
    und bedankt sich für Deine Mitwirkung.

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