3 Jahre Dorfschreiber: Im Trollhaus der Wahrheitsindustrie

Ruhig ist er geworden, der Dorfschreiber. Ausser mittwochs, da wird’s laut. Das ist zwar ein anderes Thema, doch irgendwie hängt ja alles zusammen. Zur Sache: Vor drei Jahren habe ich diese Seite ins Netz gestellt. Mein Selbstbild seinerzeit; bereits veröffentlicht, doch weil’s so schön war und sich auch einige Leserinnen und Leser darin zum Teil wiederfanden, hier nochmal:

„Als ich Ende 2010 als Dorfschreiber zu bloggen begann, strebte ich nicht danach, möglichst viele Leserinnen und Leser zu erreichen, ich wollte weder mahnen noch aufklären, wollte nicht überzeugen oder gar missionieren. Einziger Zweck dieses Blogs war und ist es, meine Suche nach der Wahrheit zu dokumentieren.Selbsteinschätzung vor dem Erwachen:

Kritischer Zeitgenosse, gutinformierter Spiegelleser, sozialdemokratische Wurzeln, im Denken freiheitlich, politisch linksaussen, eher Weltbürger als Deutscher, überzeugt von der Schuld meiner Heimat an zwei Weltkriegen, dank selbstloser Amerikaner befreit vom Nationalsozialismus, integrationsgläubiger Befürworter von “multikulti”.  Mochte Lafo und Gysi, auch den Fischer, wählte seinerzeit Schröder. Rot-grüner Gutmensch mit Hang zu Subkultur und Antifa. Hasste Bush, hielt Obama für einen Hoffnungsträger, Ahmadinedschad für den Irren von Teheran, Osama für den Terrorpaten. Israel war für mich die von allen Seiten bedrohte, legitime Heimat des über Jahrhunderte zu Unrecht verfolgten Volkes der Juden.“

Daß sich seither viel verändert hat, dürfte aufmerksamen Beobachtern dieser Seite kaum entgangen sein. Die Veränderung verlief derart dramatisch, daß dem einstigen linksliberalen Multikulti-Gutmensch nun gar rassistische Hetze vorgeworfen wird; doch darauf komme ich noch.
Vorher noch etwas zum Dorfschreiber als Politiker – die Artikel sind für diesen Blog sowas wie die Hitler-Tagebücher seinerzeit für den „Stern“. Die entsprechenden Seiten würde ich am liebsten alle löschen, aber man muss zu seinen Fehlern stehen. In diesem Zirkus mitzuwirken, war definitiv keine wohlüberlegte, nüchterne Entscheidung. Vielmehr erwuchs sie aus einem individuellen Geltungsbedürfnis gepaart mit einer Euphorie bedingten Endorphinüberproduktion. Die Jahre als Frührenter mögen da Spuren hinterlassen haben. Sei’s drum – ich werde darüber fortan kein Wort mehr verlieren. Mein Dank gilt aber allen, die mich dabei unterstützt haben. Bei ihnen und bei meiner Leserschaft kann ich nur um Entschuldigung bitten. Spatzenschrot hatte Recht.

Grundsätzliches zur Wahrheitssuche. Ich habe immer gern gelesen, als Kind Karl May, Störtebecker, Deutsche Ritter- und Heldensagen; dann war lange Zeit Fredric Forsyth mein Favorit. Geheimdienste und Hintergrundmächte haben mich fasziniert. Aber es war Fiktion, wie später auch Clancey, Ludlum und wie sie alle heißen. Jedenfalls verschlang ich diese Bücher ebenso, wie letzlich dann Frank Schätzing oder Andreas Eschbach – und natürlich Dan Brown.
Anfang des Jahrtausends – damals noch ein Bezahlschreiber im besten Sinne des Wortes – traf ich mich hier im Dorf mit Stefan Erdmann, der mir sein Erstlingswerk „Den Göttern auf der Spur“ zur Vorstellung in meinem „Dorfschreiber“ Magazin gab. Schon damals hatte ich die große Chance, zu erwachen; Stefan war da einfach unendlich viel weiter als ich (und ist es heute noch). Doch ich war wohl zu sehr mit mir selbst beschäftigt.
Vor drei Jahren startete ich dann diesen Blog, mittlerweile aus dem Berufsleben ausgeschieden. Angefangen hatte es mit Fahrenheit 9/11 von Michael Moore. Ich stieß auf Loose Change… aber das steht ja alles hier im Blog.
Jedenfalls war die „Wahrheit“ allemal spannender als jeder Roman. Und die Suche nach ihr hat mich unumkehrbar verändert.
Im Netz meinte ich, eine Art Gemeinde Gleichgesinnter zu finden. Und ich fand sie – Leute wie mich, Menschen mit viel Zeit, aus welchen Gründen auch immer. Menschen, die sich mitteilen wollten. Häufig gescheiterte Existenzen… wie ich. Dieser Typus taucht mit Vorliebe in den Kommentarsträngen auf und gibt Weisheiten zum Besten, die er auf anderen Seiten gefunden hat. So weit, so gut, zumindest, solange ich dort neben allerlei Unsinn viel Wissenwertes fand. Ich kommentierte ebenfalls – zugegeben auch, um meinem eigenen Blögchen ein wenig Zulauf zu verschaffen.
Neben der großen Schar abgebrochener Akademiker tummeln sich noch jede Menge anderer Kreaturen auf den Wahrheitsseiten – oder sie betreiben selbst welche und darüber hinaus auch noch das eine oder andere „Geschäft“. Die Wahrheit als Ware – klingt nach ehrlicher Art, Geld zu verdienen. Der Wahrheitsmarkt ist mittlerweile „Big Buisiness“. Das haben inzwischen selbst unsere Qualitätsmedien für sich entdeckt (daß natürlich auch die Banken von der Wahrheitsindustrie profitieren wollen, versteht sich von selbst).
Daran habe ich als Blogger allerdings nie gedacht, schon weil ich von Geschäften nichts verstehe. Ich wollte einfach schreiben, schließlich war das mal mein Beruf. Und im Netz gibt’s dank der Kommentare auch Rückmeldungen. In den ersten zweieinhalb Jahren hatte ich 3000 Aufrufe, inzwischen sind es knapp 14.000 – nach wie vor also nur ein unbedeutendes Blögchen .
In den letzten Wochen habe ich jedoch gar nichts mehr veröffentlich, denn was derzeit in den von mir schon so oft zitierten Blogs abgeht, ist meine Sache nicht. Die Kommentarstränge erinnern mittlerweile an Freenet-Chats im Ü-Vierzig Raum (wo ich vor meinem „Erwachen“ ebenfalls aktiv war) . Und sie sind zumeist sehr trollig – was wohl daran liegt, wer sich dort alles so trollt. Meine Welt ist das nicht, meine Zeit reicht auch nicht, um Kommentarstränge mit mehreren hundert Beiträgen zu durchforsten.
Ich brauche übrigens auch keinen Hitler, um Deutscher zu sein (ich finde Karl Mays Erzählungen nämlich viel „deutscher“ als z.B. „Mein Kampf“). Obwohl mir ja als Dorfschreiber auch schon rassistische Hetze unterstellt wurde – ich weiß, daß ich nichts weiß, und das, was ich weiß, werde ich nicht mehr unbedingt preisgeben.

Soll erstmal genügen, meint der

Dorfschreiber

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Über dorfschreiber

Mich interessiert, was ich nicht wissen soll! Rede- und Meinungsfreiheit sind oberstes Menschenrecht! Gedankenverbrechen gibt es ebensowenig wie Gesinnungsdelikte. Das geschriebene Wort ist keine Handlung, keine Tat, selbst wenn es andere dazu auffordert. Allein und ausschließlich der Leser trägt für sein Handeln, für den Umgang mit dem Gelesenen die Verantwortung. Dennoch gibt es Grenzen, auch bei der Meinungs- und Redefreiheit: Menschlichkeit und Anstand! Daran sollte sich jeder Schreibende halten, darum bemüht sich immer auch der "Dorfschreiber". https://dorfschreiber.wordpress.com/
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5 Antworten zu 3 Jahre Dorfschreiber: Im Trollhaus der Wahrheitsindustrie

  1. Marian schreibt:

    Hallo,

    dein letzter Satz gefällt mir gar nicht.
    Verpasst Du Dir etwa selbst einen „Maulkorb“?
    Ich hoffe nicht.
    Ich mag es, deine Wahrheiten, in selbstkritischer Art geschrieben, zu lesen.
    Rassistische Hetze habe ich Dir ausdrücklich nicht vorgeworfen! Ich wollte lediglich vor einer Denkweise warnen, die kritische Geister unschädlich macht: Ausländer sind Kriminell und Schaden uns, sie plündern unsere Sozialsysteme und unterwandern das deutsche Volk.
    Nein: so ist es nicht. Aber es lenkt wunderbar ab. Als würde ein Bankster, der vor einer Meute armer Leute steht, seinen Finger auf die türkische Familie zeigen und sagen: „Seht, die da sind Schuld an eurer misslichen Lage.“
    Die Meute freut sich über die „Schuldigen“. Dass, die alle zusammen ihr ganzen Leben nur ein Bruchteil von dem kosten, was der Banker einmalig als Abfindung bekommt – auf Steuerzahlers kosten – bleibt unbemerkt.
    Ich wollte Dir gerne einen längeren Text dazu schreiben, doch auch mir fehlt dazu etwas Zeit.
    Dein obiger Text, lässt mich dann halt Spontan etwas schreiben ;).
    Zwei Links möchte ich Dir dennoch ans Herz legen.
    Ja ich weiß…Wiki.. Aber der Artikel ist nicht schlecht: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Ausländerkriminalität

    Was ich aber jedem ans Herz legen kann das ist die Kurz Kommentiert Rubrik von Duckhome.de!
    Hier mal ein kleiner Auszug, den ich wegen dem Bezug zur Ausländerkriminität gewählt habe:
    Hartz IV Anspruch auch für Europäer

    Wow, wer also länger als ein Jahr lang in Deutschland lebt, hat ein Anspruch auf politisch gewollte Armut? Das wird Deutschland ganz bestimmt ruinieren

    Wir füttern korrupte Ex-Bundespräsidenten durch und stellen milliardenteure Investitionsruinen (Stuttgart 21, Elbphilharmonie, BER) in die Gegend. Die Nachkommen der 500 reichsten Deutschen müssen über Generationen hinweg nie mehr arbeiten und zahlen für die Zinsvermehrung ihres Vermögens auch noch weniger Steuern, als jeder Arbeiter von seinem Lohn abdrücken muss. Aber (laut Bericht) 130.000 Anspruchsberechtigte deutschlandweit, die knapp 400 Euro erhalten (also 600 Millionen Euro jährlich) – das ist der Untergang? Obwohl das meiste Geld über Mehrwertsteuer wieder an den Staat zurückfliesst? Was hat eigentlich die Mehrwertsteuersenkung auf Hotels gekostet? Der SPIEGEL schrieb mal was von bis zu vier Milliarden Euro als Steuerausfall. Und jetzt?

    Übrigens muss man schon erheblich neben der Realität leben, wenn man Hartz4 als Wohlstand bezeichnet. Dem offiziellen Armutsbericht der Bundesregierung zufolge, der ja schon von vorne bis hinten gefälscht und umgetextet wurde, lebt man in Deutschland unterhalb von 980 Euro im Monat in Armut. Und genau das ist bei Hartz4 der Fall. Man erreicht damit bestenfalls die Verhinderung der physischen Vernichtung, mehr aber auch nicht. Und wer meint, dass das Leben im Sozialsystem so erstrebenswert ist, der soll einfach seinen Job kündigen und es doch selber mal ausprobieren. Die anschliessende Diskussionskultur würde anschliessend deutlich (!) an Qualität gewinnen.

    Und kleine Quizfrage noch dazu, denn was kommt die Gesellschaft teurer: 391 Euro Regelsatz? Oder die steigende Kriminalität, weil sich die Betroffenen dann ihren Lebensunterhalt zusammenrauben?

    Hartz4 ist übrigens KEINE Versicherungsleistung wie das Arbeitslosengeld 1, für das man vorher eingezahlt haben muss. Hartz4 finanziert sich über die Steuer. Und der Hartz4-Anspruch ergibt sich aus dem Verfassungsurteil zum Asylregelsatz, welches auf Grundgesetz Artikel 1 der Menschenwürde basiert. Zitat: „Maßgeblich für die Berechnung seien die Verhältnisse in Deutschland. Das zu einem menschenwürdigen Leben Notwendige dürfe nicht unter Hinweis auf das Existenzniveau des Herkunftslandes niedriger bemessen werden; migrationspolitische Erwägungen, die Leistungen an Asylbewerber und Flüchtlinge niedrig zu halten, um Anreize für Wanderungsbewegungen durch ein im internationalen Vergleich eventuell hohes Leistungsniveau zu vermeiden, können von vornherein kein Absenken des Leistungsstandards unter das physische und soziokulturelle Existenzminimum rechtfertigen.“

    Dass ein Ausländer genauso Hartz4 bekommt, wie ein über 30 Jahre tätiger Maurer, der wegen einem Arbeitsunfall auf Hartz4 abstürzt, ist NICHT die Schuld des Ausländers, sondern der Politik von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, die diese Hartz-Gesetze verbrochen haben.

    Dass man in Deutschland über Arbeitseinkommen kaum mehr über Hartz4 hinauskommt, ist NICHT die Schuld der Ausländer, sondern der Politik von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, die bis heute einen menschenwürdigen Mindestlohn und die Eindämmung ausbeuterischer Leiharbeit blockieren.

    Dass man in Deutschland trotz 40 Jahre Arbeitstätigkeit in der Altersarmut landet, ist ebenfalls NICHT die Schuld der Ausländer, sondern der Politik von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, die eine Rentenabsenkung auf nur noch 43 Prozent des letzten Durchschnittslohns mit gleichzeitiger Einführung der „Rente mit 67“ beschlossen haben.

    Und wenn man diese Fakten sieht, dann ist es doch erstaunlich, dass weit über 80 Prozent der Wähler darüber jubeln und erneut CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE wählen, oder?

    Und Nein, ich bin glasklar gegen eine völlig ungebremste Zuwanderung. Denn natürlich kann Deutschland nicht die Armut aller Ausländer durch den Sozialstaat lösen. Aber wir drehen uns noch ewig im Kreis, wenn wir immer nur auf Asylanten, Flüchtlinge und Armutseinwanderung eindreschen, aber nicht ein einziges mal die Ursachen (!) der Einwanderung angehen.

    – duckhome.de

    Lieber Dorfschreiber,

    ich hoffe Du lässt Dir deine Lust am Schreiben nicht nehmen!
    Nicht vom Rückschlägen und schon gar nicht kleinen Kommentatoren ;).
    Das würde mir viel bedeuten.

    Liebe Grüße

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  2. dorfschreiber schreibt:

    Hallo Marian,
    erstmal vielen Dank für Deinen Kommentar, der Dich sicher einiges an Zeit gekostet hat; es freut mich, daß Dir mein Blog diese Mühe wert ist.
    Die Frage nach der Schuld an den derzeitigen Zuständen, die Du vordergründig ganz richtig mit den etablierten Parteien beantwortet hast, hat in meinen Augen noch eine ganz andere Komponente. Da ist zum einen Brüssel, zum anderen sind da eben jene Kräfte, denen schon seit vielen Jahrzehnten daran gelgen ist, das Deutsche Volk zu vernichten.
    Ja, dieser Satz klingt doch schon wieder so richtig schön „rechts“, nicht wahr? Denn im Rahmen der politischen Korrektheit spricht man ja lieber von der „Bevölkerung“ (und da ist das Adjektiv „deutsch“ nicht mehr wirklich angebracht.
    Ich werfe niemandem vor, sein Glück in der Fremde zu versuchen.
    Was mich aber beispielsweise wütend macht: Wurde am 3. Oktober der sogenante „Tag der Deutschen Einheit“ in unseren Medien erwähnt, durfte der anschließende Hinweis auf den parallel stattfindenden „Tag der Moschee“ nicht fehlen. Dazu kann sich jeder selbst seine Gedanken machen.
    Mir geht es um den Begriff „Heimat“. Die Bewohner der Harzes z.B. gelten als sehr sesshaft, nun haben DNA-Vergleiche mit Skelett-Funden aus der Bronzezeit ergeben, daß es in unmittelbarer Nähe des Fundortes heute noch direkte Nachfahren dieser dort bereits vor dreitausend Jahren lebenden Menschen gibt.
    Ich für meinen Teil bin seit einigen Generationen hier in Schaumburg verwurzelt. Wir lieben unsere Traditionen, unsere gepflegten Vorgärten, unsere Vereine, unsere Schützenfeste – und wir lieben auch unsere Kirche im Dorf, selbst wenn wir keine Kirchgänger sind.
    Ich sehe unsere Kultur durch den ungebremsten Zuzug von Menschen aus völlig anderen Kulturkreisen (der ja immer noch ausgeweitet werden soll) gefährdet. Ich sehe meine Heimat bedroht, unsere Traditionen, unsere Deutsche Kultur.
    Ich glaube nicht an ein friedliches Miteinander und ich denke, es ist auch nicht gewollt – um im „rechten“ Sprachgebrauch zu bleiben – ich befürchtet für die Deutschen einen „Genozid durch Überfremdung“.
    Daß daran nicht die aus welchen Gründen auch immer zu uns kommenden Menschen aus fremden Ländern die Schuld tragen, sondern ganz andere Kräfte im Hintergrund wirken, ist mir bewußt.
    Wie diesem Problem zu begegnen ist, daß weiß nicht mal der
    Dorfschreiber

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  3. Frieda schreibt:

    Lieber Dorfschreiber,
    3 Jahre Dorfschreiber: Im Trollhaus der Wahrheitsindustrie
    dorfschreiber um dorfschreiber – vor 2 Stunden
    So zeigte mir heute morgen mein Dashboard an, dass der Dorfschreiber einen neuen Artikel geschrieben hat. Der 17. Oktober war also vor 2 Stunden!?
    Heute Nacht habe ich einen ganzen Roman als Kommentar zu einem Artikel über das Geschäft mit der Angst (Krebs und Chemo) geschrieben – dieser Kommentar ist spurlos verschwunden, wie es auf diesem Blog öfter schon passiert ist. Das liegt aber keinesfalls am Admin.
    Von dem her ist Deine Überschrift „Im Trollhaus der Wahrheitsindustrie“ mal wieder sehr treffend.
    Ja stimmt, aus der anfänglichen Wahrheitsbewegung ist inzwischen eine Wahrheitsindustrie geworden, wie auf so manchem Blog unschwer zu erkennen ist. Derzeit haben die Mietmäuler unter falschem Nick Hochsaison und es lohnt sich nicht wirklich, diese Hexenjagd mit den Augen zu verfolgen.
    Zum Thema „Zuzug“ werde ich mich noch äußern, wenn ich eine Antwort auf die Frage gefunden habe, warum der Zigeunerbraten in der städtischen Kantine in Hannover von der Speisekarte gestrichen wurde und in Ungarn die Touris mit Zigeunerbraten und Zigeunerspießen zu den Klängen einer Zigeunerkapelle in die Lokale gelockt werden sollen.
    Ach ja, in der EU sind wir alle gleich – nur manche sind noch gleicher…
    lg Frieda

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  4. dorfschreiber schreibt:

    Liebe Frieda,
    mit dieser Aussage „Heute Nacht habe ich einen ganzen Roman als Kommentar zu einem Artikel über das Geschäft mit der Angst (Krebs und Chemo) geschrieben – dieser Kommentar ist spurlos verschwunden, wie es auf diesem Blog öfter schon passiert ist.“ – meinst Du doch hoffentlich nicht diesen, sprich den „Dorfschreiber“ Blog? Ich jedenfalls habe sicher noch keinen Kommentar „verschwinden lassen“, nehme also an, Du beziehst Dich auf WordPress.
    Unabhängig davon ist mir das Schreiben – besser gesagt die permanente Auseinandersetzung mit dem verabscheuungswürdigen Treiben der Strippenzieher – derzeit irgendwie vergangen.
    Deshalb selten neue Beiträge auf diesem Blog, den ich auch schon aufgeben wollte, aber ich warte erst mal ab. Für Deine Lese-Treue und Mitwirkung bedankt sich der
    Dorfschreiber

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    • Frieda schreibt:

      Upppsss… sorry lieber Dorfschreiber, das kommt wirklich so raus, als sei das auf Deinem Blog passiert. Nein, das war bei WP der Blog „Kritisch sein“ – da wird es WP ganz offensichtlich öfter mal ZU kritisch.
      Ich habe für das Treiben der Strippenzieher mittlerweile nur noch ein müdes Grinsen übrig, denn ich habe jahrelang in diesem Sumpf rumgestochert und bin mittlerweile durchaus in der Lage, dieses Puzzle zusammen zu setzen.
      Freude beim Bloggen will bei mir auch keine mehr aufkommen – ich beschränke meine Aktivitäten deshalb ab und zu auf ein paar Fotos in der Hoffnung, dass der eine oder andere mal registriert, dass es auch noch ein Leben außerhalb vom Netz gibt.
      lg Frieda

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