Und du gehörst auch dazu – Herzlichen Glückwunsch!

Gefunden habe ich diesen Beitrag im Lupo-Cattivo-Blog – er spricht mir irgendwie aus dem Herzen, deshalb veröffentliche ich ihn hier gern noch einmal:

Und du gehörst auch dazu – Herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben von Maria Lourdes – 15/12/2013

schillerObrigkeitsstaatDarstellungen deutscher Identität werden seit jeher von extremen Gegensätzen geprägt: einerseits von der “Volk-der-Dichter-und-Denker” -Vorstellung, die von weltberühmten Geistesgrößen wie Goethe und Schiller, Kant und Hegel getragen wird.

Andererseits hat man uns Begriffe (Floskeln) anerzogen, wie “Obrigkeitsstaat und Unterdrückung”, dafür sollen stehen: Preußen, das Kaiserreich und vor allem das Dritte Reich. Diese Begriffe, Floskeln, nennt Vera F. Birkenbihl in ihrem Vortrag: “Viren des Geistes” – Meme. Ein unterhaltsamer und humorvoller Vortrag, den sich der geneigte Leser/in ansehen sollte. (am Ende des Artikels)

Aber einmal Spaß bei Seite, was ist wirklich aus dem Volk der Dichter und Denker geworden?
Ein Beitrag von Reiner Niessen, BIOS-Logos-Zentrum Thailand – Mein Dank, sagt Maria Lourdes!

Diktate als Klassenarbeit sollen neuerdings in Hamburger Schulen nicht mehr stattfinden. Im aktuellen Bildungsplan beispielsweise für Primarschulen steht, dass sie im Fach Deutsch „zur Überprüfung der Rechtschreibleistung nicht zulässig sind“. Quelle: focus

Es werden zerrissene Hosen als modische Errungenschaften verkauft für die wir uns früher geschämt haben.
Wer unter 18 Jahren kann heute noch ein Gedicht aufsagen?

Nach einer Bügelfalte gefragt, wird heute keiner mehr wissen, was das soll? Wer von den 20 Jährigen kann sich heute noch eine Krawatte binden? Da nun die Wehrpflicht abgeschafft ist, wird wohl niemand mehr lernen, seine Schuhe zu pflegen oder Hemden zu falten usw.

Es sterben deutsche Soldaten in Ländern, die sie nicht mal auf der Landkarte bezeichnen können und man redet uns ein, wir sollen stolz darauf sein. Die Polizei ist schon lange keine Autorität mehr und unsere alten Menschen werden ohne wirkliche Folgen in U-Bahnen totgeschlagen. Wir hätten uns nie getraut, mit 13-15 Jahren eine Zigarette zu rauchen, wenn uns Erwachsene, ja sogar fremde Erwachsene, hätten sehen können. Wenn unser Lehrer die Klasse betrat, standen wir aus Respekt vor ihm auf und begrüßten ihn. Heute, muss der Lehrer Angst vor seinen Schülern haben.

Begann es damit, dass…

es niemanden mehr interessierte, ob man die Hände in die Hosentaschen steckte oder nicht?
wir uns Sonntags nicht mehr anders angezogen haben als in der Woche?
zerrissene Kleidung niemanden störte und Politiker uns, in Jeans und unrasiert, in der Öffentlichkeit vertraten?
fremde Nationalitäten unsere Soldaten zum Sterben in fremde Länder schicken konnten?
ein Familienvater nicht mehr alleine, das nötige Geld zum Unterhalt seiner Familie erarbeiten konnte?
wir nicht mehr laut sagen durften: “ich bin stolz Deutscher zu sein” ohne der Volksverhetzung bezichtigt zu werden?

Wer weiß das heute noch, womit es begann? Unser Volk fault von innen und keiner will die Anfänge erkannt haben. Man leugnet sogar den jetzigen Zustand zu kennen. Die den Untergang erkannt und begriffen haben, sterben langsam aus. Mein persönlicher Eindruck ist, das alles zu spät ist um das Steuer noch mal herumzureißen.

Wie gerne würde ich mich dem Traum hingeben, das ich mich irre, doch es gelingt mir nicht. Die Realität die man uns täglich vorsetzt, spricht eine andere Sprache.

Für alle denen mein Beitrag nicht zu lange war, noch ein paar Worte die mich immer tief bewegen, wenn ich sie lese. Text gefunden im Internet.

“. . . Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat dies hier – nichts mit Dir zu tun! Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt.

Alle anderen weiterlesen!

Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke, waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du Dich noch an “Unfälle” erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten* einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns…

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klar zukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!

Und du gehörst auch dazu – Herzlichen Glückwunsch! . . .”

Mit freundlichen Grüßen – Reiner Niessen –  BIOS-Logos-Zentrum Thailand

Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen – eine besinnliche letzte Adventswoche wünscht Euer

Dorfschreiber

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Über dorfschreiber

Mich interessiert, was ich nicht wissen soll! Rede- und Meinungsfreiheit sind oberstes Menschenrecht! Gedankenverbrechen gibt es ebensowenig wie Gesinnungsdelikte. Das geschriebene Wort ist keine Handlung, keine Tat, selbst wenn es andere dazu auffordert. Allein und ausschließlich der Leser trägt für sein Handeln, für den Umgang mit dem Gelesenen die Verantwortung. Dennoch gibt es Grenzen, auch bei der Meinungs- und Redefreiheit: Menschlichkeit und Anstand! Daran sollte sich jeder Schreibende halten, darum bemüht sich immer auch der "Dorfschreiber". https://dorfschreiber.wordpress.com/
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2 Antworten zu Und du gehörst auch dazu – Herzlichen Glückwunsch!

  1. Ein Besorgter schreibt:

    Traurig ,traurig und es wird noch schlimmer kommen . Unsere Werte sind nicht mehr gefragt,es ist nicht mehr mein Land.
    Viele regen sich auf ,sagen dann aber: „Wir werden die Welt nicht mehr ändern“ .
    Dieses tatenlose Zuschauen müssen finde ich am schlimmsten.
    Mach weiter so Dorfschreiber .
    Gruß aus dem Ruhrgebiet

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  2. Frieda schreibt:

    Hallo lieber Dorfschreiber, ich bin durch den Kommentar von Ein Besorgter erst jetzt zu diesem Beitrag gelangt und kann nur zustimmend mit dem Kopf nicken. Wie oft haben wir unsere Kinder schon gefragt, ob sie sich mal überlegt haben, wieso wir dieses und jenes auch ohne oder trotz…
    (die Liste wäre abendfüllend) überlebt haben. Ich verweise immer wieder auf unsere 93jährige Uroma, die sich bester Gesundheit erfreut. Und warum? Sie meidet die Ärzte wie die Pest und isst das, was ihr schmeckt – ohne auch nur einen Gedanken an etwaige Risiken und Nebenwirkungen zu verschwenden.
    NOCH ist es unser Land, aber wie es aussieht, nicht mehr lange:
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschlands-zukunft-die-unterwanderte-republik.html
    Und weg bin, denn ich habe viel zu tun. Als Patient soll ich ja englisch lernen, damit ich mich im Notfall mit den Ärzten in unseren Krankenhäusern verständigen kann. Mein Englisch muss ich dringend auffrischen! Und welche Sprachen noch, falls ich mal in einem Alters- oder Pflegeheim landen sollte? Werden entsprechende Kurse bei der VHS als Integrationshilfe bezuschusst? Steht eigentlich schon fest, in welcher Sprache ich um einen Platz unter der Brücke feilschen muss? Gilt mein Ausweis „Ich bin KEIN Organspender“ eigentlich noch in deutscher Sprache?
    Fragen über Fragen…
    lg Frieda

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