Quellen und Qual der Dorfschreiberei – eine Selbstkritik (I)

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Ach ich armes Dorfschreiberlein! Worüber soll ich denn noch schreiben, wo schon so viele andere Tag für Tag die Welt mit ihren Fragen und Erkenntnissen bereichern. Zumal ich auf keinem Gebiet ein echter Experte bin. Aber das ist ja auch nur ein persönlicher Blog, also schreibe ich eben über mich. Denn auf diesem Gebiet bin ich Experte: Niemand kennt mich besser, niemand versteht mehr von der Dorfschreiberei als ich!  Hier also eine kleine Auto-Analyse.

Ja, ja, jammern kann dieser selbsternannte „Dorfschreiber“ (Anm.: Den Titel „Dorfschreiber“ hat sich der Seitenbetreiber einst schützen lassen)! Behauptet, trotz der geringen Zahl seiner Veröffentlichungen wie ein Don Quijote den verzweifelten, schier aussichtslosen Kampf um die Wahrheit zu führen; wehklagt anschließend aber stets auf’s Neue, er habe es ja mit seinem Blog zwar immer wieder versucht, jedoch sei es zwecklos, die Menschen seien unbelehrbar, dazu die Zensur und überhaupt – warum unter diesen widrigen Bedingungen noch etwas schreiben?

Ist der Dorfschreiber nun ein „aufrechter Kämpfer für Wahrheit und Meinungsfreiheit“, oder ist dieses Blögchen nichts als ein willkommenes Alibi für die sonstige eigene Untätigkeit? Ist das virtuelle Wirken des Dorfschreibers eine Form des Widerstands? Oder der halbherzige Versuch, sich als namenloser Zeitgenosse auf billige Weise selbst eine gewisse „Bedeutsamkeit“ zu verleihen? Immerhin stöhnt der Gelegenheits-Autor doch permanent entschuldigend über die ihn lähmende Flut der Nachrichten? Dennoch: Der Verfasser muss von sich und seinem Machwerk sehr überzeugt sein, und die veröffentlichten Formulierungen seiner Gedanken für andere Menschen in irgendeiner Weise als wertvoll betrachten.

Vor neun Jahren setzte sich also ein Provinzschreiberling an seinen Rechner, um seine geistigen Ergüsse unter dem hochtrabenden Motto „Für Meinungsfreiheit –  gegen Gesinnungsdiktatur“ der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit seiner vermeintlichen Bescheidenheit, die er in Formulierungen wie „unbedeutendes Blögchen“ oder „Provinzschreiberling“ mantrahaft suggeriert, entledigt sich der Autor bequem und ganz nebenbei seiner journalistischen Sorgfaltspflichten – er ist ja NUR ein Dorfschreiber, dann kann auch schon mal was daneben gehen. Wie zum Beispiel damals die leidige Hörstelsache,  mit dem Ausflugsfiasko in die Politik, rückblickend schon recht peinlich. Neben dem Tatbestand des Jammerns offenbaren sich beim Überfliegen der vorherigen 201 Beiträge weitere Fakten und Wahrheiten über den Blogger, den Autor, den Betreiber dieser Seite und sicher auch über die Person, den Menschen selbst.

„Ich bin selbst mein größter Kritiker“, diese eigentlich ausgelutschte Phrase beschreibt die Dorfschreiber-Realität mehr als treffend, ist ja schließlich auch ein reines Ein-Mann-Projekt mit Schreiber, Lektor und Herausgeber in Personalunion. Und als Rückmeldung stehen lediglich diverse Statistiken mit wenig aussagekräftige Zahlen und ein paar Leserkommentare zur Verfügung.

Zunächst – ich bin furchtbar faul! 201 sogenannte Beiträge in neun Jahren sind nicht mal im Ansatz eine nennenswerte Leistung, denn davon sind grob geschätzte 85,23 % lediglich Verweise auf die wirklich gute Arbeit anderer Medienschaffender. Von diesen „Artikeln“ jedoch sind mit von Woche zu Woche steigender Tendenz mindestens 63,08% inzwischen absolut sinnfrei und unbrauchbar, weil das vorgestellte Video nicht mehr vorhanden oder Links nicht erreichbar sind. Nach dieser groben Schätzung verbleiben mit 14,77% folglich nur etwa achtundzwanzig Artikel, die noch als lesenswert zu betrachten sind bzw. als solche überhaupt bezeichnet werden können, doch für nicht wenige Leserinnen ist diese ganze Seite eh nur Schrott.


Ein schneller Blick ins Archiv offenbart zudem, daß ein großer Teil dieser Beiträge häufig von ein und dem selben Thema handelt – der Dorfschreiber jammert und beklagt sich und erklärt, warum er nichts geschrieben, nichts veröffentlicht hat. Es gibt ja neben der Zensur viele Gründe. Keine Zeit, Informationsflut, hat ja ohnehin keinen Zweck, ist ja eh nicht zu ändern, warum mach ich den Scheiß bloß, ach – Sommerpause…, jammer, jammer jammer, dabei ist es wohl allein meine Trägheit, die mich daran hindert, mich an die Arbeit zu machen.
Arbeit? Was ist denn daran Arbeit, mag sich nun der ein oder andere fragen, ein paar Zeilen dummes Zeug ins Netz zu stellen?  Kostet ja nicht mal was. Nun, neben dem Schreiben muß ein sich zum bloggen berufen fühlender „Publizist“ beim hochladen seiner Beiträge auch Links und Fotos hinzufügen, Kategorien und Schlagworte auswählen und einiges mehr beachten, damit seine Seite so funktioniert, wie sie soll. Vor dem Schreiben kommt jedoch die Themensuche – wichtige Inhalte wie das versklavende Geldsystem mit allen seinen verhängnisvollen Auswirkungen, die UN-Migrationspläne, weltweite Kriege, hunderte dramatische Schicksale von Menschen wie Julian Assange, die lächerliche Politik in diesem Land mit Merkel, Maas und wie die Politmarionetten noch alle heißen, die Horrorvorstellungen der kompetenzbefreiten Grünen samt ihrer steuerfinanzierten Schlägertrupps von der ökofaschisten Antifa, den Freitagsschulschwänzern und sonstigen Klimarebellen. Es sollten doch Themen auf den Tisch wie der Deep State in den USA, die Bilderberger oder der Vatikan und andere weltweit aktive Dunkelmächte. Es wäre ebenso wichtig, die permanenten Medienlügen bloßzustellen, vor den zahllosen Gefahren und besorgniserregenden Entwicklungen zu warnen, die uns die Gegenwart offenbart – Impfpflicht, frühkindliche Sexualisierung, Armut, Islamisierung, Migranten- und Clankriminalität, und, und, und – die Liste wäre endlos!

Lug und Trug wohin man schaut – doch „Herr Dorfschreiber“ bevorzugt es, wenn überhaupt, über sich selbst und seine Schreibhemmnisse zu schwadronieren.  Zum Glück sind da die vielen anderen Blogger, investigativen Journalisten und alternativen Medienprofis, die so emsig das Netz durchsuchen, die Bescheid wissen und Experten sind auf unterschiedlichsten Gebieten. Diese vielen fleißigen Menschen sind meine Quellen, wenn es um Politik, Geschichte, Gesellschaft u.v.m. geht. Ich danke ihnen allen für ihr unermüdliches Wirken, und da ich selbst so wenig zur Wahrheitsfindung beitrage, widme ich ihnen diesen Beitrag, bevor ich meine Auto-Analyse fortsetze und nach weiteren selbstdiagnostizierten Fehlern im Dorfschreibersystem suche.

Ich beschränke mich bei der Vorstellung meiner bevorzugten Informationsquellen zunächst auf YouTube und verzichte auch auf die Nennung hier schon häufig zitierter Netzseiten wie den Lupo-Cattivo Blog uv.m..

Beginnen möchte ich mit einem der jüngsten: Neverforgetniki. Der smarte junge Mann stellt alle ein bis zwei Tag ein neues Video ins Netz und hat gerade sein erstes Buch veröffentlicht.

Nicht viel älter ist Charles Krüger, der mit seinen meist rund 15minütigen Videos dank seiner charmant frechen Art wirklich sympathisch und authentisch „rüberkommt“. Noch scharfzüngiger und mit jeder Menge Humor greift Michel die Themen der Zeit auf und nimmt mit Vorliebe die Grünen auf’s Korn, „Hodenlose Frechheiten“ nennt sich sein Kanal und er freut sich bestimmt über jeden Tassen- und T-Shirt-Verkauf! Ein gänzlich anderes Erscheinungsbild liefert Tim Kellner, der Deutschland-Retter, Rocker und Ex-Bulle. Streitbar hat er dem System den Kampf erklärt, selbstredend gewaltfrei, dafür aber mit allen rechtsstaatlichen Mitteln. Die nutzt auch ein Herr Sergent Meinungsfrei, der seinen Kanal in „Brennpunkt Politik“ umbenannt hat. Der gute Mann heißt Norman Kiez, scheint grundehrlich und macht nicht nur Videos, sondern wird selbst mit verschiedenen sozialen Projekten aktiv. Sie alle verdienen Respekt für ihre Arbeit, was nicht bedeutet, daß sie uneingeschränkt als journalistisch einwandfreie Quellen zu betrachten sind. Die Achtung verdienen sie für ihren Einsatz und ihren Willen, sich den vielen Widerständen entgegenzustellen, die jede Kritik am System inzwischen so mit sich bringen kann. Unbedingte Erwähnung verdient deshalb auch der Kanal „Freivon„, der frei von politischer Korrektheit im Rahmen eingeschränkter YouTube-Möglichkeiten das hiesige Zeitgeschehen kommentiert und dabei nicht mit originellen Formulierungen geizt. Internationaler sind da die Themen von „Lion Media„, bevorzugt werden hier die US-amerikanische Politk, die Skandale der Clintons und die Intrigen gegen Donald Trump beleuchtet.

Große Popularität genießt längst auch Martin Sellner, der korrekt gescheitelte junge Österreicher, der mit seinem Wiener Charme und Schmäh seinen Aktivismus für die Identitäte Bewegung und sein Privatleben mit der Kamera festhält. Für unsere Qualitätsmedien zählt er natürlich zu den ganz bösen Rechten, ähnlich wie Heiko Schrang, dessen Buch „die Jahrhundertlüge“ zu den Standartwerken der Wahrheitssucher zählt.

Zu den alten Hasen unter den Kanalbetreibern gehören Oliver Janich und Heiko Schrang, die beide weit über YouTube hinaus aktiv und bekannt sind, darüber hinaus aber außer dem spärlichem Haarwuchs wenig gemein haben. Oliver ist eher in der Rolle des wissenden Aufklärers, der tief in die Abgründe menschlichen Seins blickt, Heiko hingegen versucht die Wunden zu heilen, die Erkenntnisse über eben diese Abgründe der satanischen Welt beim Zuschauer/Leser verursachen können.

Längst nutzen auch Politiker YouTube und betreiben eigene Kanäle. Auf „Phönix“ lassen sich bekanntlich die Bundestagsdebatten bequem von daheim verfolgen. Da die Reden der „Altparteien“ wenig gehaltvoll ist, lohnt eher ein Besuch bei der AfD. Hier finden sich die Reichstagsredner der Fraktion um Gauland, Weidel und Co., daneben treten aber auch beispielsweise Corinna Miazga, Stefan Brandner, Norbert Kleinwächter und Gottfried Curio regelmäßig vor die YT-Kamera….

(wird fortgesetzt)

Bis demnächst, und bevor ich es vergesse:

Frohe Weihnachten

Euer Dorfschreiber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über dorfschreiber

Mich interessiert, was ich nicht wissen soll! https://dorfschreiber.wordpress.com/
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2 Antworten zu Quellen und Qual der Dorfschreiberei – eine Selbstkritik (I)

  1. Andre Frost schreibt:

    Es ist doch auch mal schön was anderes zu lesen bzw ne andere Machart dabei zu haben. Bei den üblichen verdächtigen sind inzwischen auch viele Doubletten dabei, die teils oder komplett die Beiträge der anderen veróffentlichen. Janich hab ich wieder deaboniert,der Typ quatscht mir zuviel und kommt nicht auf den Punkt,Kellner ist mir zu stupide mit seiner Rockernummer und Grell kommt mir zu borniert rüber…gibt ja genug Auswahl, einer von den guten ist für mich Friedrich von Osterhal, Remstal Rebell,MMnews TV,MARKmobil,Kai aus Hanover oder Wissensmanufaktur,Dushan Wegner…da ist viel Abwechslung drinne…donnersender.ru wäre noch als Videosammelplatform zu empfehlen.
    Zum Thema verwaiste Artikellinks hatte ich dir ja schon geschrieben.
    In diesem Sinne hoffe ich auch im nächsten Jahr von dir zu lesen.
    Dir und deiner Familie einen Guten Rutsch ins Jahr 2020

    Gefällt 1 Person

  2. dorfschreiber schreibt:

    Vielen Dank Andre, gäbe viele weitere zu nennen: Oli, Carsten Jahn, Games of Truth oder auch „Privatinvestor Politik Spezial“, mehr darüber in Teil II (folgt die Tage).
    Dir und allen aufrechten Geistern die besten Wünsche für 2020 vom
    Dorfschreiber

    Gefällt 1 Person

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