Quellen und Qual der Dorfschreiberei – eine Selbstkritik (III)

Ach ich armes Dorfschreiberlein! Worüber soll ich denn noch schreiben, wo schon so viele andere Tag für Tag die Welt mit ihren Fragen und Erkenntnissen bereichern. Zumal ich auf keinem Gebiet ein echter Experte bin. Aber das ist ja auch nur ein persönlicher Blog, also schreibe ich eben über mich…

Sreenshot – Nachrichtenflut via Telegram, nur eine kleine Auswahl von Kanälen mit täglich weit über Tausend Infos.

So begann diese Leidenstriologie, die ich schreibfauler Verfasser nun gedenke, fertig zu stellen. Die bisher genannten YouTuber erledigen eigentlich meine Arbeit, kommentieren das Zeitgeschen und halten viele Zuschauer wie mich auf dem Laufenden. Die wirkliche Informationsflut aber kommt längst via „telegram“, ich kann nur jedem empfehlen, das immens umfangreiche Angebot dort mal auszuprobieren

Doch zurück zu den genannten YouTubern. Selbstkritisch erkenne ich ihre Aktivität an, die meisten von ihnen betreiben ihre aufklärende Arbeit allerdings erst wenige Jahre – die alten Hasen unter ihnen sind dagegen weit weniger aktiv, ob aus Resignation oder vielleicht Vorsicht bleibt Spekulation.

Sellner, Kellner, Kietz – sie alle sind nicht nur Kommentatoren, sondern originäre Nachrichtenquellen. Sie dokumentieren ihren Kampf für Meinungsfreiheit, sie zeigen auf, mit welchen radikal-aggressiven Repressalien das System gegen sie vorgeht. Videolöschungen, Kanalsperren, Kontosperren, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme von Kameras, PC, Videoequipment, Gerichtsverfahren, Inhaftierung, Arbeitsplatzverlust, Sachbeschädigung, Körperverletzung, und selbst vor den Angehörigen wird nicht halt gemacht. Je prominenter, desto massiver die Methoden; vor allem AfD-Politiker können ein Lied davon singen. Die Nachkriegs- „Entnazifizierung“ oder die „Stasiaufklärung“ waren verglichen mit dem Kampf gegen „rechts“ ein Kaspertheater! Und die Künast stellt sich auch noch hin und fordert sichere Arbeitsplätze für die Angestellten der Antifa…

Will ich mich dem wirklich aussetzen? Und das dürfte mir drohen, schriebe ich auch nur ansatzweise, was ich wirklich denke!

Zu guter Letzt: Der Grund für die Vernachlässigung meiner Dorfschreiber-Arbeit ist simpel: Niemand hat mich dazu beauftragt, niemand bezahlt mich dafür, ich habe niemandem etwas versprochen und bin niemandem verpflichtet! Und nicht zu vergessen – verglichen z.B. mit den YT-Zugriffszahlen nimmt fast niemand meine Arbeit zur Kenntnis. Es wird eben nicht so viel gelesen, der moderne Mensch bevorzugt drei- bis fünfminütige Videoclips. Umso dankbarer bin ich meiner kleinen aber feinen Leserschaft für die Treue und freue mich riesig, daß ich nach zehn Jahren Dorfschreiberei kurz vorm Erreichen der einhunderttausend Klicks bin (was selbstverständlich nicht gleichbedeutend mit 100.000 Lesern ist)!

+++Korr.: Sind erst knapp 90 Tsd – aber bis zum 10-jährigen sind’s ja noch ein paar Monate+++

Verpflichtet bin ich also allenfalls mir selbst. Da nagen schon arge Zweifel, ob ich nicht meine Fähigkeiten intensiver für ein wie auch immer geartetes Engagement nutzen sollte. Naja, zumindest habe ich es versucht…

Eines noch zum Schluß: Hat irgendjemand von all den Wahrheitsarbeitern da draußen diesen viralen Corona-Coup vorhergesehen? Ruckzuck, die Freiheit ist mit einem Schlag Geschichte! Da erscheint der Vorratshaltungstip der Regierung vom letzten oder vorletzten Jahr gleich in einem ganz anderen Licht.

Es grüßt Euer

Dorfschreiber

und legt noch einen Hammer drauf:

Über dorfschreiber

Mich interessiert, was ich nicht wissen soll! https://dorfschreiber.wordpress.com/
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3 Antworten zu Quellen und Qual der Dorfschreiberei – eine Selbstkritik (III)

  1. Andre Frost schreibt:

    „Künast stellt sich auch noch hin und fordert sichere Arbeitsplätze für die Angestellten der Antifa…“

    Ernsthaft…wann hat sie das denn kucken lassen?
    Lass dich nicht mit Corona verückt machen, dieses dient nur der Ablenkung,bei rund 22 000 Influenza Toten pro Jahr kräht kein Hahn nach den Toten oder dem Virus und der ist auch jedes Jahr neu mutiert.
    Bin ja gespannt wieviel Wohlstandsforderer sie uns im Zuge von Ausgangssperren und Grundrechtsbeschneidung einfliegen werden,da redet nämlich niemand über Einreisebeschränkungen.

    Liken

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